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Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit

Diese Gruppe von Störungen beschreibt Abweichungen in der sozialen Funktionsfähigkeit.

 

Elektiver Mutismus
Bei dieser Erkrankung besteht eine emotional bedingte Selektivität des Sprechens. Das Kind verfügt demnach über ausreichend Sprachausdruck und Sprachverständnis, spricht auch in einigen Situationen, in anderen definierbaren Situationen (z.B. Schule) jedoch nicht. Häufig ist diese Störung mit besonderen Persönlichkeitsmerkmalen verbunden wie Sozialangst, Rückzug, Empfindsamkeit oder Widerstand.

 

Bindungsstörungen
Es bestehen Auffälligkeiten im sozialen Beziehungsmuster des Kindes. Bei einigen Kindern ist Furchtsamkeit und Übervorsichtigkeit zu beobachten genau wie eingeschränkte soziale Interaktionen mit Gleichaltrigen, Aggressionen gegen sich selbst oder andere sowie Unglücklichsein. Bei anderen Kindern ist ein nichtselektives Bindungsverhalten zu beobachten, so dass sie durch aufmerksamkeitssuchendes und wahllos freundliches Verhalten auffallen.

 

Einnässen und Einkoten
Bei der nichtorganischen Enuresis (=Einnässen) kommt es zu regelmäßiger Harnentleerung während der Nacht oder tagsüber in die Kleidung, was untypisch für das Entwicklungsalter ist. Bei einigen Kindern tritt dieses Phänomen nach einer Phase der Blasenkontrolle auf, bei anderen Kindern besteht das Einnässen von Geburt an.
Die nichtorganische Enkopresis (=Einkoten) ist charakterisiert durch wiederholtes willkürliches oder unwillkürliches Absetzen von Faeces an dafür nicht vorgesehene Stellen (z.B. Kleidung oder Fußboden). 

Psychotherapeutische Ambulanz
für Kinder und Jugendliche

Verspoel 10. 48143 Münster
Tel: 0251-484 10 25

Bär
 
 
 
 

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